{"id":95,"date":"2021-02-14T08:13:20","date_gmt":"2021-02-14T08:13:20","guid":{"rendered":"http:\/\/christian-papesch.de\/?page_id=95"},"modified":"2021-12-28T14:24:32","modified_gmt":"2021-12-28T14:24:32","slug":"my-story-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/christian-papesch.de\/?page_id=95&lang=de","title":{"rendered":"My Story"},"content":{"rendered":"\n<p>Seitdem ich reden kann, erz\u00e4hle ich Geschichten. Mal kurz und informativ, mal lang und episch, gern spannend und relevant, hin und wieder aber auch einfach nur unsinnig-doof. Geschichten sind das Fenster, durch das wir die Welt sehen. Sie helfen uns Dinge zu verstehen, und manchmal auch nicht zu verstehen. Sie definieren unser Leben, und unser Leben definiert sie.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine ersten Geschichten, die mehr als nur eine handvoll (un)gl\u00fcckliche Leser gefunden haben, hat die Westfalenpost ver\u00f6ffentlicht. Die Lokalzeitung meines Heimatorts, f\u00fcr die ich in meiner Schulzeit als Reporter und Fotograf unterwegs war. Es waren Artikel \u00fcber Vereinsjubil\u00e4en, Restauranter\u00f6ffnungen, Kreisliga-Spiele und Taubenz\u00fcchter. Aber es waren auch Geschichten. Geschichten \u00fcber Menschen, Geschichten \u00fcber Orte, Geschichte \u00fcber Dinge die waren, Dinge die sind, und Dinge die vielleicht mal sein werden. Mehr als 300 Geschichten, die <em>ich<\/em> erz\u00e4hlen durfte. Durch die ich <em>Erz\u00e4hlen lernen<\/em> durfte.<\/p>\n\n\n\n<p>Mittlerweile erz\u00e4hle ich wahre Geschichten vor allem in Bild und Ton. Als Video-Journalist, Regisseur und Autor beim Norddeutschen Rundfunk und der ARD habe ich den vielleicht besten Beruf gefunden, den ein Geschichtenerz\u00e4hler finden kann. Bei dem ich Menschen treffen und Abenteuer erleben; aber auch erkl\u00e4ren, informieren, aufdecken und &#8211; last but not least &#8211; meinen Lebensunterhalt verdienen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch Geschichten m\u00fcssen nicht immer wahr sein. Einige der besten Geschichten der Welt sind nicht wahr, zumindest nicht im wahrsten Sinne des Wortes. Und so sind auch meine sch\u00f6nsten Geschichten &#8211; oder zumindest ein paar, die ich daf\u00fcr halte &#8211; nie wirklich passiert. Zumindest nicht au\u00dferhalb meines Kopfs. <\/p>\n\n\n\n<p>Seit ich 14 bin &#8211; und mit gebrochenem Oberarm und leicht angebrochenem Stolz in einem Krankenhausbett lag &#8211; schreibe ich unwahre Geschichten. Mystery. Dark Fantasy. Horror. \u00dcber d\u00fcstere Wesen, die in meinem Kopf leben und auf meiner Seele tanzen. Verst\u00f6rend, faszinierend und wundersch\u00f6n. <\/p>\n\n\n\n<p>Und weil es zuweilen recht voll wird in meinem Kopf &#8211; zu voll, manchmal, um die wahren von den unwahren Stimmen zu unterscheiden &#8211; bin ich heilfroh, dass einige dieser Wesen mittlerweile umgezogen sind. Von der dunklen, heizungslosen Souterrain-Wohnung in meinem Verstand in ein ger\u00e4umiges Loft zwischen zwei Buchdeckeln. <\/p>\n\n\n\n<p>Zwei Romane, ein Kurzgeschichtenband und Dutzende halb- oder viertel-fertige Geschichten z\u00e4hlen mittlerweile zu meinem Immobilienimperium. Ein Imperium, das bisher noch deutlich mehr kostet als es einbringt. Aber das mich gl\u00fccklich macht. Trotz zugiger Fenster, feuchter W\u00e4nde und dreister Mietnomaden. An dem ich weiter mauern, tapezieren und schrauben werde. Bis es irgendwann gro\u00df genug ist, um in die wahre Welt hineinzuragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mittlerweile sind mehr als zwei Jahrzehnte vergangenen, seitdem mein erster Artikel in der Westfalenpost erschienen ist. Zwei sagenhafte Jahrzehnte, in denen ich so viele Geschichten erz\u00e4hlen durfte. Von fast \u00fcberall auf dieser Welt &#8211; und immer mal wieder auch aus anderen Welten. Und pl\u00f6tzlich taucht mein Name dann erneut in der Westfalenpost auf. Zu Beginn eines Artikels, der nicht <em>von mir<\/em> geschrieben wurde, sondern <em>\u00fcber<\/em> <em>mich<\/em>! Eine wahre Geschichte &#8211; \u00fcber einen echten Tr\u00e4umer. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/christian-papesch.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Westfalenpost-u\u0308ber-Story.OneChristian-Papesch-579x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-441\" width=\"919\" height=\"1625\" srcset=\"https:\/\/christian-papesch.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Westfalenpost-u\u0308ber-Story.OneChristian-Papesch-579x1024.jpg 579w, https:\/\/christian-papesch.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Westfalenpost-u\u0308ber-Story.OneChristian-Papesch-170x300.jpg 170w, https:\/\/christian-papesch.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Westfalenpost-u\u0308ber-Story.OneChristian-Papesch-768x1358.jpg 768w, https:\/\/christian-papesch.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Westfalenpost-u\u0308ber-Story.OneChristian-Papesch-869x1536.jpg 869w, https:\/\/christian-papesch.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Westfalenpost-u\u0308ber-Story.OneChristian-Papesch-1158x2048.jpg 1158w, https:\/\/christian-papesch.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Westfalenpost-u\u0308ber-Story.OneChristian-Papesch-scaled.jpg 1448w\" sizes=\"auto, (max-width: 919px) 100vw, 919px\" \/><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seitdem ich reden kann, erz\u00e4hle ich Geschichten. 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